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Erfahrungsbericht: Süddeutsche Zeitung Wirtschaftsgipfel, 17. bis 19. November 2016, Berlin

Vanessa Zellner, Doktorandin

Der Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung fand in diesem Jahr zum zehnten Mal im Hotel Adlon Kempinski in Berlin statt. Der Kongress stand unter dem Motto „Entscheiden in unsicheren Zeiten“. Ein besseres Thema hätte die Süddeutsche Zeitung nicht finden können, nachdem dieses Jahr in Großbritannien für den Brexit gestimmt wurde, in den USA Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde und das Thema „Digitalisierung“ in allen Lebensbereichen immer weiter voranschreitet. Der Wirtschaftskongress lud zu verschiedenen Diskussionsrunden wie zum Beispiel „Kreuzverhören“ und Reden mit bedeutenden Personen aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, ein. Zudem gab es noch einen Gründerwettbewerb, bei welchem die Kongressteilnehmer über den Gewinner von acht vorgestellten Start-Ups entscheiden konnten und ein Breakfast-Panel, bei welchem bei einem Frühstück und in kleiner Runde über aktuelle Themen diskutiert wurde. Während der Kaffee- und Mittagspausen konnte man sich überdies mit anderen Teilnehmern unterhalten und austauschen.

Die Eröffnungsrede hielt Manual Valls, der Premierminister von Frankreich, der seine Sorge äußerte, dass Europa auseinanderbrechen könnte. Bei verschiedenen Panels diskutierten unter anderem der schottische Minister Michael Russel, Simon Brewer als Befürworter des Brexit, und Eberhard Sasse, der Vorstandsvorsitzende der Dr. Sasse AG über die Zukunft Europas, Groß-Britanniens und über ein mögliches unabhängiges Schottland. Joseph Ackermann, ehemaliger CEO der Deutschen Bank, wurde mit vielen unangenehmen Fragen seitens zweier Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung konfrontiert. Weitere Diskussionsrunden behandelten Themen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen, große Konzerne und Start-Ups, das Silicon Valley und die Bedeutung von Compliance sowie die Panama-Papers. Redner waren hier unter anderem Adrian Hasler als Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein, Alexander Sixt von Sixt SE, Jens Baas von der Techniker Krankenkasse, Norbert Walter-Borjans als Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hermann Gröhe als Bundesminister für Gesundheit sowie Sir Tim Clark als Präsident von Emirates Airlines. Mit dabei als Redner waren auch einige beeindruckende Frauen wie Christine Hohmann-Denhardt, welche im Vorstand der Volkswagen AG sitzt und sich zu dem Abgasskandal äußerte, und die Gründerin von Spottster, Freya Oehle. Nicht unerwähnt sollte das „Kreuzverhör“ mit Finanzminister Wolfgang Schäuble bleiben. Dieser äußerte sich zu der Präsidentenwahl in den USA, dem wachsenden Populismus in vielen Ländern und der kommenden Bundestagswahl 2017. Am dritten Tag hielt noch EU-Kommissar Günther Oettinger eine abwägende Rede zur EU.

Die SZ hatte neben anderen Studenten auch zwei Studierenden der EBS die Möglichkeit gegeben, an den Tagesveranstaltungen dieses Wirtschaftskongresses teilzunehmen. Hierdurch konnten Pascal Engelmann, Masterstudent an der Business School, und ich, als Vertreterin der Law School, an diesem Ereignis teilnehmen. Es war ein besonderes Erlebnis, Personen bei diesem Wirtschaftsgipfel hautnah erleben zu dürfen, die man sonst nur aus der Zeitung, dem Radio und dem Fernsehen kennt. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft Studierende der EBS am SZ-Wirtschaftsgipfel teilnehmen können.

Erfahrungsbericht: Summer School der Northwestern University in Chicago; Juli 2016

Andreas Kriesmair, Studierender, 10. Trimester

Summer School der „Law Schools Global League“

Im Juli 2016 fand an der Northwestern University in Chicago die Summer School der „Law Schools Global League (LSGL)“ statt. Die LSGL ist ein 2012 gegründeter Zusammenschluss juristischer Fakultäten aus aller Welt, dem auch die EBS Law School angehört. In diesem Jahr durfte ich für die EBS Law School an der Summer School teilnehmen.

Zur diesjährigen Summer School waren 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 16 verschiedenen Universitäten, gelegen auf fünf verschiedenen Kontinenten, zusammengekommen.

Thematisch befasste sich die Summer School mit drei großen Themenkomplexen: „The Future of Investment Law in a Polarized World“, „The Geographies of Law“ und „The Intersection Between Law and Technology“. In diesen Gebieten hörten wir täglich Vorlesungen, die von Professoren und Dozenten der LSGL-Mitgliedsuniversitäten gehalten wurden. Getreu dem amerikanischen Lehrkonzept diskutierten wir basierend auf vorbereitenden „Readings“ aktuelle Fragestellungen aus dem jeweiligen Rechtsgebiet. Besonders interessant wurden die Debatten durch die unterschiedlichen Vorstellungen von Recht, Rechtssystem und gar Gerechtigkeit in den Heimatländern der Teilnehmer, die in den Diskussionen immer wieder anklangen und in einigen Punkten doch ganz stark von unseren diesbezüglichen Vorstellungen abweichen.

Während der zweiten Woche der Summer School fand zudem die Akademische Konferenz der LSGL statt, zu der Professoren der Mitgliedsuniversitäten anreisten, um die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Forschungsprojekte und -gruppen auszutauschen. Auch wir Teilnehmer der Summer School durften die Konferenz besuchen, um so einen Einblick in die grenzüberschreitenden Projekte zu gewinnen. Für die EBS Law School war Herr Professor Nietsch nach Chicago gereist, der die Forschungsgruppe der LSGL zum Thema Compliance leitet.

Trotz des durchaus zeitintensiven Vorlesungsprogramms verblieben uns ausreichend Möglichkeiten, Chicago etwas kennenzulernen. Auf einem Boot wurden wir durch die Stadt gefahren, besichtigten die „Bean“ und genossen die atemberaubende Aussicht vom Willis Tower, dem zweithöchsten Wolkenkratzer der USA.

Insgesamt durfte ich eine unglaublich interessante und spannende Zeit in Chicago verbringen und viele neue Freunde kennenlernen. Für die Gelegenheit, an der Summer School teilnehmen zu können, bin ich der EBS sehr dankbar.

Erfahrungsbericht: Die Bachelor-Feier des ersten Studienjahrgangs an der EBS Law School

Vanessa Zellner, 11. Trimester

Die erste Etappe des Jurastudiums an der EBS Law School ist erreicht – am 19. März 2015 erhielten die Studenten des Jahrgangs 2011 ihre Bachelor-Zeugnisse. Damit hat der erste Studienjahrgang mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) den ersten akademischen Abschluss erfolgreich erreicht und das mit dem sehr guten Notendurchschnitt von 9,03 Punkten. Mittlerweile befinden sich die Studenten bereits in der Examensvorbereitung, um die nächste Etappe, die Erste juristische Prüfung, in Angriff zu nehmen.

Der Bachelor ist der erste von drei akademischen Abschlüssen, welchen man in weniger als fünf Jahren beim Jura-Studium an der EBS Law School erreichen kann. Dieser Abschluss stellt den ersten berufsqualifizierenden Abschluss dar und berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiums. Der Bachelor markiert das Ende des Hauptstudiums und leitet über zur Examensvorbereitung, die ein weiteres Jahr dauert. Nach der Examensvorbereitung wird die Erste juristische Prüfung, das Staatsexamen, abgelegt, welche den wichtigsten Abschluss für Jura-Studenten darstellt. Der dritte zu erwerbende Abschluss – der Master of Arts in Business for Legal Professionals (MA) - kann nach einem weiteren halben Jahr an der EBS Business School erworben werden. Für diesen wurden bereits im Laufe des Studiums neben den juristischen Fächern sogenannte Credits in BWL-Kursen erworben. Das Studium an der EBS Law School bietet damit eine gelungene Kombination aus Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.

Anlässlich dieses ersten erfolgreich erreichten Abschnittes, überreichten Dekan Herr Prof. Dr. Markus Ogorek und Prodekan Herr Prof. Dr. Georg Steinberg im Rahmen eines kleinen Festakts die Zeugnisse. Begleitet wurde die Feierlichkeit mit einem kleinen musikalischen Intermezzo. Es folgten die Rede des besten Bachelorabsolventen Benedikt Quarchs sowie dessen Auszeichnung durch Rechtsanwältin Christine Koziczinski, Partnerin der Anwaltskanzlei Clifford Chance LLP in Frankfurt am Main. Den Abschluss der Feier bildete ein leckeres Buffet und eine nette Gesprächsrunde.

 

Erfahrungsbericht: Harvard National Model United Nations 2015

Eva Viethen, 5. Trimester

Mitte Februar fand in Boston die jährlich durch Studenten der Harvard Universität organisierte Konferenz Harvard National Model United Nations statt, deren Ziel es ist, den Teilnehmern einen Einblick in die Arbeit der UN zu gewähren. Mit von der Partie war auch ein rund 20-köpfiges Team der EBS Universität.

Genau wie bei einer „echten" UN-Vollversammlung gibt es viele verschiedene Komitees, die jeweils mit Vertretern der Mitgliedsstaaten besetzt sind und die verschiedenen Themen abdecken. Die teilnehmenden Universitäten und Teams bilden in diesem Kontext die Delegationen und repräsentieren jeweils einen Mitgliedsstaat (niemals jedoch das eigene Heimatland). Die EBS Studierenden repräsentierten in diesem Jahr die Staaten Argentinien und St. Lucia.

In Vorbereitung auf die Konferenz galt es, sich intensiv mit dem Thema des jeweiligen Komitees auseinanderzusetzen, um in Boston perfekt für intensive Debatten mit den anderen Staaten gerüstet zu sein.
Am Ende der vier Tage wird in jedem Komitee eine Resolution verabschiedet, die Lösungswege zu dem diskutierten Thema aufzeigt.

Wir hatten eine tolle Zeit und konnten ein größeres Verständnis für die Arbeit der UN entwickeln. Sich so intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen, das nicht dem Curriculum sondern den Problematiken der Weltpolitik angehört, war eine bereichernde Erfahrung und ein Ausblick auf das, was nach dem Studium auf uns wartet.